Julia Katharina Herbertz

Gästebuch

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Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Freitag, 10. Februar, 2005 um 11:16:19
Kommentar:

Liebe Besucher/innen,

ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich für die liebevolle Anteilnahme zu Julias Geburtstag. Es brennt täglich eine Kerze für Julia sowie für Eure Kinder und Angehörigen. Meine Gedanken sind mit ihnen.

Aufgrund der sich häufenden automatisierten Gästebucheinträg zu diversen ausländischen Pokerspiel-Webseiten o.ä. wird ab sofort ein neues Gästebuch bereitgestellt.

Liebe Grüße

Rosemarie Herbertz


Name: Doris
Email: Meiermitei@aol.com

Datum: Montag, 5 Februar, 2007 um 17:04:31
Kommentar:
Liebe Familie von Julia Wieder ein Tag der besonders schmerzlich war und ganz anders ist wie er sein sollte der Geburtstag ihrer Julia. Ich kann ihnen nur gute Gednaken senden und Kraft, liebe Grüße Doris mit meiner Julia überall

Name: Maja-Lukas Mutti

Datum: Sonntag, 4 Februar, 2007 um 22:46:07
Kommentar:
Liebe Familie, obwohl es heute schon sehr spät ist, möchte ich Ihnen auch viel Kraft wünschen. Traurige Grüße Maja-Lukas Mutti www.lukas-matuschek.de.vu

Name: Familie Kerber
Email: kerber-hn@t-online.de

Datum: Sonntag, 4 Februar, 2007 um 19:31:03
Kommentar:
Hallo liebe Familie von Julia auch wenn der Tag heute schon fast vorbei ist wünsche ich euch viel Kraft. Grüsse Familie Kerber

Name: ingrid
Email: ipako200@aol.com

Datum: Sonntag, 4 Februar, 2007 um 19:27:45
Kommentar:
liebe familie von julia meine gedanken sind heute bei euch ich wünsche euch für den heutigen tag ganz viel kraft und liebe freunde an der seite die euch heute durch diesen schweren tag begleiten bei susi brennt heute eine kerze für julia liebe grüße von ingrid mit susi im herzen www.freepler.de/meinengel

Name: Angelika und Harry
Email: angelika@lebenohnedich.de

Datum: Sonntag, 4 Februar, 2007 um 13:35:20
Kommentar:
Liebe Familie von Julia Katharina Der einstmals schönste Tag in eurem Leben...der Geburtstag eurer wunderbaren Tochter Julia Katharina,wird heute begleitet von Trauer,Tränen und einer unendlichen Sehnsucht.Wir wünschen euch für heute all die Kraft die ihr braucht um diesen Tag lebbar Leben zu können. Alles liebe und viel Kraft wünschen euch Angelika und Harry mit Stefanie tief in ihren Herzen http://www.Stefaniesgedenkseite.de

Name: Hildegard
Email: hildegard.lange@googlemail.com (www.lange-stephan.de)

Datum: Sonntag, 4 Februar, 2007 um 13:18:56
Kommentar:
Liebe Familie von Julia, am heutigen Gedenkgeburtstag bin ich mit meinen Gedanken ganz nah bei Euch. Es wird eine Kerze für Julia bei meinem Stephan durch den Tag leuchten. Liebe Grüße, ein paar Sonnenstrahlen und ein immer währendes Kraftpaket schickt Hildegard

Name: Sandra Klemmer
Email: sandra_klemmer@web.de

Datum: Donnerstag, 1 Februar, 2007 um 21:04:00
Kommentar:
Julia war eine gute Freundin,stets zuvorkomment,hilfsbereit und immer gut gelaunt.Als ich von ihrem Tod erfuhr,war ich sehr geschockt,Tränen schossen mir in die Augen,bis ich nichts mehr sah.Julia,dies hier,ist für Dich...Deine Sandra...

Name: Patricia
Email: Patricia.Wolter@gmx.de

Datum: Montag, 25 Dezember, 2006 um 19:45:45
Kommentar:
Liebe Rosi, ich hoffe, dass die Weihnachtszeit und Silvester nicht allzu schlimm ohne Julia für dich ist. Wir alle trauern um sie. Aber wir haben sie ja in unserem Herzen! Und dich, liebe Rosie, habe ich auch in meinem Herzen! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Denke ganz doll an dich und drücke dich ganz lieb! Dicker Kuss. Deine Patty Julia Ich habe dich ganz ganz doll lieb!!!!!!!!!!!!!

Name: Carmen Kowalow
Email: CarmenKowalow@aol.com

Datum: Mittwoch, 13 Dezember, 2006 um 16:17:41
Kommentar:
Wenn wir alle weiterhin nur für uns allein kämpfen, dann werden wir es nicht schaffen, dass Verantwortliche, die Fehler begangen haben, auch dafür zur Verantwortung gezogen werden. Rosemarie Herbertz hat fünf Jahre lang dafür gekämpft, dass die Ärzte vom Petrus Krankenhaus gestehen: "Ja, hier sind uns Fehler unterlaufen." Doch unser System ist so korrupt, dass dies nicht der Fall war. Ich empfinde nur eine tiefe Trauer, dass ich in einem Land lebe, wo jeder nur sich selbst der Nächste ist; wo Macht und Geld sich gnadenlos durchsetzen; wo das Recht mit Füßen getreten wird!!! Ich dachte immer, dies würde nur für "andere Länder" gelten - doch wieder einmal musste ich erleben, auch der Tod eines 17-jährigen Mädchens bleibt ungesühnt. Ich wollte schreiben, wir haben verloren... Doch ich bin mir gar nicht so sicher, dass wir das haben... denn wir brauchen nicht mit einer Schuld leben, die vertuscht wurde...

Name: Elke Lennartz
Email: w.lennartz@online.de

Datum: Mittwoch, 19 Juli, 2006 um 13:21:34
Kommentar:
Liebe Familie Herbertz Es tut mir sehr Leid was mit euere Tochter passiert ist. Ich habe am 30.06.2005 während der O.P. meine 13.Jährige Tochter Denise verloren.Für ihr war es eine Routine O.P. Es war seit der Geburt ihre 6.Sie hätte bis das ihre Knochen ausgewachsen wären,immer wieder Operiert werden müssen.Aber diesmal hat es nicht geklappt,sie haben sie innerlich verbluten lassen.Ich konnte mich noch nicht mals von ihr verabschieden.Sie hatten sie eine Stunde früher dran genommen.Nachdem sie uns mitgeteilt haben,das sie während der O.P. Verstorben ist haben sie uns nur angelogen.Mehr kann ich dazu nicht mehr schreiben,das Verfahren laüft noch. Ich Zünde für eure Tochter eine Kerze an. Einen Lieben Gruss Elke

Name: Franziska
Email: Franzi89@web.de

Datum: Mittwoch, 19 April, 2006 um 18:08:46
Kommentar:
Hallo an alle, es tut mir sehr leid was mit Julia passiert ist. Mir wäre beinah das gleiche wieder fahren. mir wurden am 5.9.04 auch die mandeln entfernt und es kam am 11.9. also auch am 6.postOPTag zu Nachblutungen. Ich bin nachtd aufgewacht, war die erste nacht zu hause, und hatte starke Nachblutungen, bin dann ins bad gerannt habe meine mum geweckt und dann sind wir ins KH gefahren, genau 3 min. hat die fahrt gedauert, der arzt wude gerufen, ließ sich aber eine kanppe halbe stunde nicht blicken, bis ich einen erneuten blutsturz vor dem opSaal hatte, wo wir auf den HNO arzt gewartet hatten. Dann wurde ich unmächtig und meine mum konnte nichts machen, irgendwann kam der doc und ich wurde operiert, landete auf der Intensivstation, blut wurde mir jedoch bei einem HB von 6.4 nicht gegeben....nach einem tag kam ich schon wieder auf normal station, dort erlitt ich wieder eine nachblutung, an post OP tag 11, jedoch im schlaf und ich bemerkte es diesmal nicht, da es sehr weit hinten aufging. Irgendwann bin ich wohl doch wach geworden und musste bluterbrechen, dann wurde meine bettnachbarin wach und holte hilfe, da alles voll blut war. Ich fiel in ohnmacht und fand mich auf der intensivstation wieder´, nachdem ich 2 tage im koma lag....einige ärzte waren der meinung, dass ich einen hirnschden hätte, da ich anscheinend auch blut eingeatmet hatte, wodurch ich auch eine lungenentzündung bekam....?! Ich kann mir das alles nicht erklären, jedoch haben bei mir die ärzte keine schuld... Ich sene Ihnen Kraft, dass Sie Die weiteren Gerichtsverhandlungen überstehen und Sie das Recht bekommen! Lg Franzi

Name: Carmen Kowalow
Email: CarmenKowalow@aol.com

Datum: Mittwoch, 12 April, 2006 um 17:20:09
Kommentar:
An A L L E, die es betrifft: Ich möchte mich bei den Ärzten und dem Pflegepersonal der Petrus Klinik bedanken, weil sie sich "so aufopferungsvoll" um Julia Katharina Herbertz gekümmert haben - und dieses Mädchen am 20.10.2001 sterben musste... Ich möchte mich ebenfalls bei den anonymen Briefeschreibern bedanken; dieser Fall wird sehr wahrscheinlich eingestellt! Alle Betroffenden wissen, was seinerzeit passiert ist - aber keiner gibt dies öffentlich zu. Mögen Ihre Lieben nicht in eine solche Lage kommen... Mein Dank gilt ebenfalls den Gutachtern, dass sie so korrekt die vielen Fragen - z. B., warum können nach einer Mandel-OP dreieinhalb Wochen Blutungen auftreten? - wie kann ein junges Mädchen mitten in der Nacht auf einem Krankenhausflur ausbluten? - ausgewertet haben. Ich denke gerade über die Berufsbezeichnung nach - G u t achter... Gedankt sei auch der Generalstaatsanwalt in Düsseldorf und der Staatsanwaltschaft in Wuppertal - denn sie haben den Fall unparteiisch abgeschlossen. Es gibt Erfahrungen, die sollte man unbedingt selbst einmal erleben...- dies wünsche ich Ihren Lieben allerdings nicht! Soviel Dank - z. B. an das DRK (jahrzehntelang spendete ich Blut - und wenn die Blutkonserven gebraucht werden, gibt man sie nicht - und ich muss mir Gründe wie Infektionsgefahr anhören. Ja, eine Infektion hat Julia nicht bekommen; der Tod hat sie s c h i c k s a l h a f t ereilt...)oder dem MDK - nette Briefe ohne eine offene Stellungsnahme... Es kann doch nicht angehen, dass ich die Einzige bin, deren Gerechtigkeitssinn vollkommen aus den Fugen gerät bei diesen ganzen Ereignissen... Und mein allergrößter Dank geht an meine lieben Mitmenschen. Dieser Fall kann nur eingestellt werden, weil Gegengutachten nicht bezahlt werden können und weil eine Mutter gegen dieses System nicht ankommt - wie schön, dass wir nur zugucken konnten - und nicht selbst betroffen waren... Carmen Kowalow

Name: Doris
Email: DBrendel@t-online.de

Datum: Donnerstag, 16 Februar, 2006 um 20:39:32
Kommentar:
Liebe Rosemarie,

möchte diese Homepage nicht verlassen, bevor ich Dir viel Kraft gewünscht habe.
Unsere beiden Töcher verbindet das Datum : 04.02.- Deine Tochter Julia und meine Tochter Maike haben am gleichen Tag Geburtstag.
Es ist einfach nicht zu begreifen, welches Schicksal man ertragen muss. Ich wünsche Dir alles Gute.

Liebe Grüsse
Doris

Maikes Gedenkseite

Name: Christa
Email: christa1942@gmx.de

Datum: Sonntag, 12 Februar, 2006 um 15:04:02
Kommentar:
Liebe Familie Herbertz,

nun will ich doch erstmal nachholen was ich versäumt habe - Ihrer lieben Julia nachträglich zum Geburtstag zu gratulieren. Leider bin ich immer noch fassungslos was da passiert ist. Und den Verantwortlichen muß man zur Rechenschaft ziehen. Ich hoffe es gelingt Ihnen, denn ich denke dass bei meinem Sohn auch etwas passiert ist.

Mein Sohn war vom 20.01.2004 - 23.01.2004 im Krankenhaus München Bogenhausen. Er hatte einen Nierenstein, und der ist gesprengt worden. Am 23.01.2004 wurde mein Sohn entlassen und am 24.01.2004 ist er gestorben. Man sagte uns, mein Sohn wäre an einer hochgradigen Coronararteriesklerose mit weitgehendem Verschluß der linken und rechten Herzkranzarterie gestorben. Im Schriftstück heißt das so: "die geeignet ist, jederzeit einen natürlichen Tod zu erklären". Ich glaube nicht daran, denn einen Tag nach dem Tod hat genau der Professor aus der Klinik angerufen und uns herzliches Beileid gewünscht. Wer macht das schon? Ich wünsche Ihnen viel Kraft und auch Mut den Kampf zu bestehen.

Viele liebe Grüße Christa mit Ronny im Herzen

Besuchen Sie meinen Ronny unter http://www.ronnys-gedenkseite.de

Name: Marion
Email: Herzblut83@aol.com

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 16:43:06
Kommentar:
Liebe Julia,

dir Sternenkind wünsche ich nachträglich alles Gute zu deinem Geburtstag. Sicherlich haben alle Sternenkinder mit dir deinen Tag gefeiert. Wir haben euch da oben blinken sehen ... Grüße bitte meinen Tobias.

Liebe Grüße sendet dir Marion

Sternenkind
Da oben leuchten die Sterne -
in unendlich weiter Ferne.
Du bist dort oben, ich weiß es genau,
zu gerne ich nachts in den Himmel schau.

Da oben leuchten die Sterne -
ich habe sie alle so gerne.
Du siehst herunter - ich spür deinen Blick,
doch leider kommst du niemals zurück.

Da oben leuchten die Sterne -
ich suche dich in der Ferne.
Ich hab dich so lieb, mein Sternenkind,
meine Sehnsucht trägt dir hinauf der Wind !!!

copyright by Marion Löffler

Name: Christa Krueger
Email: christa1942@gmx.de

Datum: Samstag, 11 Februar, 2006 um 09:02:06
Kommentar:
Liebe Familie Herbertz,

Ich bin sehr betroffen, und wieder fühle ich mich bestätigt, denn mein Sohn Ronny ist auch verstorben. Und zwar war es so: Mein Sohn war vom 20.01.2004 im Krankenhaus Bogenhausen in München, dort wurde er an einem Nierenstein behandelt. Es soll alles in Ordnung gewesen sein, aber am 24.01.2004 ist mein Sohn gestorben. Angeblich an einem Herzinfarkt. Aber ich will sie nicht damit belasten. Ich wünsche Ihnen viel Kraft. Wenn Sie meinen Sohn auf seiner HP besuchen möchten hier die Adresse:

http://www.ronnys-gedenkseite.de

Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Freitag, 10. Februar, 2005 um 11:16:19
Kommentar:
Liebe Besucher/innen,

ich bedanke mich herzlich für die liebevolle Anteilnahme zu Julias Geburtstag. Ich fühle mich durch den Austausch mit meinem Schmerz nicht alleine. Es ist sehr wohltuend in einer Gemeinschaft aufgehoben zu sein.

Liebe Grüße

Rosemarie Herbertz


Name: Marieluise

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 22:54:16
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

heute denke ich an euch, auch wenn es schon spät ist. Wünsche euch Kraft, den Geburtstag mit-ohne Geburtstagskind zu leben. Für Julia brennt eine Kerze bei uns.

Mit lieben Grüssen

Marieluise mit Alexander fest verbunden


Name: Conny
Email: mosconny@hotmail.com

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 17:27:47
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

für den heutigen Geburtstag mit und ohne eure Julia wünsche ich euch viel Kraft. Bei meinem Chris wird eine Kerze heute für Julia brennen.

Stille Grüsse

Conny L. mit Chris

Name: marie
Email: urbianerin@aol.com

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 16:30:22
Kommentar:
Liebe Julia,

zu deinem 22. Geburtstag wünsche ich dir bei den Sternen eine grosse Party mit allen deinen Sternenfreunden. Schick deiner Familie heut besonders viele Zeichen und viel Kraft damit sie den heutigen Tag einigermassen überstehen.

Ich grüss dich

Marie mit JOSHUA und JANNIK im Herzen und JAMIE fest im Arm ***immer**

www.beepworld.de/members96/mariejjj


Name: Angelika und Harry
Email: Harry.Busch@T-Online.de

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 14:42:08
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

wir wünschen euch für heute einen lebbaren Tag... Wissend wie schwer ein Geburtstag ohne und doch soooo viel mit Julia wiegt. Mögen liebe Menschen an eurer Seite sein die eure Tränen trocknen, eure Trauer annehmen und eure riesige Sehnsucht nach eurer wunderbaren Tochter durch viele schöne Erinnerungen an sie mit euch teilen.... Damit für kurze Zeit der Schmerz aus euren Herzen verbannt wird und ihr es schafft euer größtes und schönstes Lächeln zu ihr zu schicken.... Ein Lächeln auf das Julia heute ganz bestimmt wartet.

Alles Liebe und viel Kraft wünschen euch Angelika und Harry mit Stefanie tief in ihren Herzen

http://www.Stefaniesgedenkseite.de


Name: Hildegard
Email: erhard.lange@hanse.net

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 14:35:45
Kommentar:
Liebe Eltern von Julia-Katharina,

am heutigen Gedenkgeburtstag von Julia-Katharina bin ich mit meinen Gedanken ganz nah bei Euch. Für Eure Sternentochter wird eine Kerze bei meinem Stephan brennen.

Stille Grüße und ein großes Kraftpaket schickt Hildegard

www.lange-stephan.de


Name: Karin
Email: karin_bernd_endres@online.de

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 14:31:24
Kommentar:
Liebe Familie von *Julia*,

in meinen Gedanken bin ich euch heute an *Julias* Geburtstag ganz nah. Bestimmt feiert *Julia* mit meiner *Anja* und noch vielen andern Sternenkindern ihren Geburtstag.
Für *Julia*
Eine Rose wird auch im Himmel eine Rose sein. Nur sie wird 10 mal süsser duften.
Weiterhin viel Kraft alles Gute!

Karin mit *Anja* immer im Herzen.


Name: Marlen
Email:

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 10:59:05
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

für den heutigen, wieder sehr schweren, Tag wünsche ich Euch die Kraft, die Ihr braucht, den Tag zu überstehen. Ich wünsche Euch liebe Menschen an Eurer Seite, die Euren Schmerz verstehen, mit Euch weinen und Euch Halt geben.
In Gedanken bin ich heute bei Euch.

www.brina-j.de

Liebe Grüße
Marlen mit Brina tief und fest in meinem Herzen


Name: ingrid
Email: ipako200@aol.com

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 08:32:28
Kommentar:
liebe familie von julia,

meine gedanken sind heute bei euch. ich wünsche euch ganz viel kraft für heute und liebe freunde um euch damit es ein lebbarer tag wird für julia brennt heute eine kerze neben susi

liebe grüße von ingrid mit susi im herzen

www.engelchen.yfw24.de


Name: Rosi Faßbender
Email:

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 08:14:00
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

ich wünsche euch für heute viel Kraft und liebe Menschen an eurer Seite. Meine Gedanken sind bei euch.

Liebe Grüße und eine stille Umarmung

Rosi mit Lars im Herzen

www.lars-fassbender.de


Name: Helga Bauer
Email:

Datum: Samstag, 4 Februar, 2006 um 03:05:08
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

ich wünsche Ihnen für den heutigen Gedenkgeburtstag von Julia alles Gute, viel Liebe und Kraft, das auch dieser Tag einigermaßen erträglich ist. Ich weiß wie Sie Julia vermissen, auch ich habe dieses Leid zu tragen. Meinem Sohn ging es nicht viel anders wie Ihrer Tochter. Er ist auch im Krankenhaus auf der Intensivstation gestorben, weil man nicht genug auf Ihn aufgepasst hat. Schade das ich die Sendung Nachtcafe heute verpasst habe. Ich hätte sie gern gesehen. Ich habe auf der Homepage von Julia gelesen das Sie Krebs haben, auch ich hatte während dem Unfall von meinem Sohn Brustkrebs.
Ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen alles Gute.

Liebe Grüße schickt Ihnen Helga

www.christianbauer.de.tt


Name: Carina
Email: Rina1983@web.de

Datum: Samstag, 28 Januar, 2006 um 19:03:19
Kommentar:
Liebe Frau Herbertz!

Ich bin über die Seite "Leben ohne dich" auf ihre HP gestoßen. Es tut mir wahnsinnig leid, was ihrer Tochter geschehen ist. Ich hoffe, dass es irgendwann mal Gerechtigkeit auf dieser Welt gibt, denn ich glaube, dass die Ärztin einen Fehler begangen hat.... Selbst wenn Nachblutungen auftreten, die muss man doch in den Griff kriegen? Für mich ist es nicht begreifbar... es tut mir unendlich Leid, dass Sie ihre Tochter verloren haben.... jetzt sind auch Sie erkrankt. Ich hoffe es geht Ihnen einigermaßen gut und sie werden wieder gesund?!
Ich schicke Ihnen ein dickes Kraftpaket zu!

Liebe stille Grüße

Carina, mit Christine im Herzen*

Name: Matthias
Email: ima010_02zkx@yahoo.de

Datum: Dienstag, 27 Dezember, 2005 um 22:36:56
Kommentar:
Guten Abend,

ich bin über eine Verlinkung auf diese Seite gestoßen, habe im Freundeskreis ein Suizid infolge Borderline erlebt.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass die Verantwortlichen ihre Gerechtigkeit erfahren, nicht nur vor dem Gesetzgeber! Es gibt schon lange keine Götter in Weiß, sondern auch nur Menschen mit Fehlern.

LG
ima


Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Montag, 26. Dezember, 2005 um 21:53:09
Kommentar:
Liebe Besucher/innen,

vielen Dank für eure Gedanken und die guten Wünsche. Ich wünsche euch, euren Familien und Freunden trotz allem Geschehenen friedvolle Weihnachtstage und die nötige Kraft, um zu bestehen.

Tausend Dank und meine allerbesten Wünsche - liebe Grüße

Rosemarie Herbertz


Name: Heike Finn
Email: Heike.Finn@gmx.de

Datum: Freitag, 23 Dezember, 2005 um 08:16:00
Kommentar:
Liebe Frau Herbertz,

wir wünschen Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und für das Jahr 2006 alles erdenklich Gute, vor allem aber Gesundheit und viel Kraft.

Viele liebe Grüße
von Familie Finn aus Thüringen


Name: Slady
Email: Slatkars@web.de

Datum: Dienstag, 29 November, 2005 um 22:48:06
Kommentar:
Ich wollte nicht einfach diese Seite verlassen, ohne Ihnen viel Kraft und Stärke zu wünschen...
Kämpfen Sie. Kämpfen Sie für Ihre Tochter. Ich bin selbst Mutter und wenn ich nur daran denke.... Gott beschütze Sie!

Name: Lars
Email: wittenberg@wittenberg-steuer.de

Datum: Mittwoch, 9 November, 2005 um 15:52:36
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Herbertz,

gute Worte, Umarmungen, die Wünsche für "viel Kraft", das Geschehene "verarbeiten"..... ....sie alle wollen Trösten, aber geht das?
Am 20.03.2004 ist unsere kleine Paula, vier Jahre alt, nach einer Mandeloperation durch eine Nachblutung gestorben. Genauer: an ihrem eigenen Blut erstickt.
Jetzt möchte ich tröstende Worte finden und weiss, das Sie nichts trösten kann.
Ich suche den Sinn begreifen werde ich wohl nie akzeptieren vielleicht aushalten keine andere Wahl stehen lassen zulassen loslassen irgendwie weiterleben hoffend dass du aufgehoben geborgen bist und mich einer aufrecht hält damit ich weitergehen kann
In stiller Verbundenheit Ihr

Lars Wittenberg
Homepage: www.stiftung-paula-wittenberg.de


Name: Jana
Email: schildhauer-ms-ehelebe@arcor.de

Datum: Donnerstag, 3 November, 2005 um 20:13:09
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

mir fehlen die Worte... Kämpft weiter,hört NIE auf denn irgendwann kommt die Wahrheit ans Licht..
Wir selber geben auch nicht auf,wir kämpfen auch anhand eines neuen Gutachtens um die Gerechtigkeit.. Bei den Verantwortlichen, die so geschlampt haben, sind unsere Kinder doch nur eine Nummer.. Für uns nicht, sie sind unser Leben!!!! Ich hoffe, dass denen mal Ähnliches passiert!!! Vielleicht werden sie dann mal wach..
Ihnen wünsche ich noch ganz viel Kraft, um den Kampf zu gewinnen...

Einen lieben Gruß von Jana mit Nicki ganz tief im Herzen und Tränen in den Augen
www.nicki-sophie.de


Name: Carmen Kowalow
Email: CarmenKowalow@aol.com

Datum: Mittwoch, 2 November, 2005 um 20:00:00
Kommentar:
Leider wurde mein Brief von der Wuppertaler Rundschau - auch in gekürzter Form - nicht gedruckt. Und die Briefe und Mails, die ich geschrieben habe, werden nicht beantwortet bzw. es wird nicht offen Stellung genommen. All dies bestätigt mir mein ungutes Gefühl in Bezug auf Julias Tod. Die Verantwortlichen bleiben stumm. Doch damit sollen sie nicht durchkommen. Denn dieses junge Mädchen würde - meiner Meinung nach - heute noch leben, wenn die Verantwortlichen ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen wären. Ich kann nicht verstehen, was in diesem Staat so öffentlich passiert....

Name: Ingrid
Email: ipako200@aol.com

Datum: Freitag, 28 Oktober, 2005 um 08:41:18
Kommentar:
Liebe Familie von Julia,

es tut mir sehr leid, daß Sie Ihre Tochter verloren haben. Die HP zu ihrem Gedenken ist sehr ergreifend.

Ich umarme Sie in Gedanken und wünsche Ihnen auch weiterhin viel Kraft und alles alles Gute. Man hat mir meine Tochter vor über 11 Jahren genommen (Mord) www.engelchen.yfw24.de.

Liebe Grüße von Ingrid mit Susi im Herzen


Name: antje
Email: timsteffen-mueller@web.de

Datum: Donnerstag, 27 Oktober, 2005 um 20:15:21
Kommentar:
Liebe Eltern,

es ist doch immer das selbe! Eine Krähe hackt der anderen nichts aus. Und sie kommen meistens immer noch damit durch. Ist eine Frechheit. Und das solch eine unkompetente Ärztin, die wahrscheinlich noch viele Leben auf ihr Gewissen laden wird, noch durch ihre Kollegen gestärkt wird, ist der Gipfel der Unverschämtheit. Ich hoffe, dass die Person, die diese Mitteilungen verfasst hat, genug Kraft und Aufrichtigkeit besitzt, dieses auch öffentlich zu bekennen. Es könnte einer sein, der ihr am nächsten steht, der dran glauben muss. Diese Person hat schon den ersten Schritt getan. Man sollte dann auch dazu stehen, egal was es für Konsequenzen gibt.

Mir tut es sehr leid um eure Tochter und ich bete darum, dass ich sowas niemals erleben muss. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Kraft und Durchhaltevermögen. Ich spreche aus Erfahrung und wünsche euch viel Glück, um für die Gerechtigkeit für eure Tochter zu kämpfen. Ihr werdet einen langen Atem brauchen. Aber gebt nicht auf, so lang und hart dieser Weg auch werden wird. Tut es für Julia. Solche Verfahren werden so in die Länge gezogen, um einen mürbe zu machen. Mein Bruder hat fast 7 Jahre gekämpft. Es hat sich gelohnt. Obwohl es am Ende auch an der Situation nichts ändert. Es ist aber eine Wohltat, dass solche Ärzte an den Pranger gestellt werden. Und ich sehe es als Pflicht an, wenn man schon als Mitarbeiter solche anonymen Mitteilungen an die Eltern schickt, dass man schon dazu stehen soll. So schwer es auch sein wird. Ich würde für solch einen Menschen, der dazu steht, meinen Arbeitsplatz geben.

Antje


Name: Beatrize

Datum: Mittwoch, 26 Oktober, 2005 um 22:56:39
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Herbertz,

ich bin geschockt, lesen zu müssen, was in unseren Krankenhäusern passieren kann!!! Mein aufrichtiges Mitgefühl! Und noch sehr, sehr viel Kraft für Sie und Ihre Familie!

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Zeit für Sie arbeitet und Sie den Prozess gewinnen werden!


Name: Petra Mami von Lina
Email: Teelichtlein@yahoo.de

Datum: Mittwoch, 26 Oktober, 2005 um 17:48:23
Kommentar:
Liebe Mama von Julia,

meine Aufrichtigkeit und mein Mitgefühl sende ich Ihnen. Es ist nur schrecklich. Ich weiß, was Sie durchmachen. Denn auch mein Kind (wenn auch sehr klein) ist durch einen Ärztefehler ums Leben gekommen. Auch wir klagen - auch wir versuchen Recht zu bekommen. Es ist hart und schwer.

Unendliche gütige Kraft wünsche ich Ihnen - dass Sie Ihren Weg gehen können.

Linas Mami


Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Dienstag, 25. Oktober, 2005 um 21:45:04
Kommentar:
Liebe Besucher/innen,

abermals vielen Dank für euren Zuspruch und das Verständnis. Ich bin bemüht, alle Anfragen zeitnah zu beantworten. Falls es einmal ein wenig dauern sollte, bitte ich um ein wenig Geduld.

Tausend Dank und an alle meine besten Wünsche

Rosemarie Herbertz


Name: Ariane
Email: klene1981@gmx.de

Datum: Dienstag, 25 Oktober, 2005 um 19:40:54
Kommentar:
Der Schmerz um Euer Kind wird nie vergehn, doch weil wir Menschen sind, lernen wir mit der Zeit zu verstehn. Es war, wenn auch nur für eine kurze Zeit, für Euch das wichtigste auf dieser Welt. Dieses Kind, es war nur eine Sekunde in der Unendlichkeit, doch für Euch war es alles unterm Himmelszelt. Drum denkt nicht mit Trauer an Euer Kind zurück, es gab Euch, wenn auch nicht lange, die Hand zum Glück.

Stillen Gruß


Name: Michaela
Email: michaela@vite-vite.de

Datum: Dienstag, 25 Oktober, 2005 um 00:52:33
Kommentar:
Ich wollte nicht ohne einen stillen Gruß gehen.

Micha


Name: Jacqueline
Email: schaggi88@yahoo.de

Datum: Montag, 24 Oktober, 2005 um 22:27:19
Kommentar:
Liebe Familie von Julia Katharina,

ich bin durch LoD auf die Seite gekommen. Meine Schwester Maddi ist auch durch postoperative Blutungen nach einer Mandeloperation gestorben. Aber sie schlief, als die Blutungen anfingen. Als ihr Magen vollgelaufen war, erbrach sie und die Wunden gingen ganz auf, da war es schon zu spät... Bei ihr hat niemand einen Fehler gemacht. Ich denke, das macht das Ganze einfacher...

Morgen fahre ich mit meinen Eltern und meinem Bruder in eine Reha für verwaiste Familien, um das Ganze besser verarbeiten zu können. Ich wünsche ihnen noch viel Kraft und Unterstützung für den weiteren "Kampf".

Liebe Grüße Jacqueline *mit Maddi*


Name: Starick,Jacqueline
Email: jacqueline@familie-starick.de

Datum: Montag, 24 Oktober, 2005 um 17:04:47
Kommentar:
Hallo,

also mir fehlen ehrlich gesagt die Worte... Ersteinmal möchte ich Ihnen mein tiefes Bedauern mitteilen.

Ich habe schon von einigen Fällen gehört, wo ein Mensch bei einer "harmlos" dargestellten Mandel-OP gestorben ist... und habe mir gedacht: so etwas passiert noch in der heutigen Zeit?! Aber das, was ich aus ihrer HP gelesen habe, ist einfach unglaublich... Es ist nicht nur die Trauer um einen geliebten Menschen, um das eigene Kind... NEIN es ist vielmehr Wut!!! Wut, dass es heute scheinbar noch unfähiges Personal gibt!! Das auf Bedürfnisse und Ängste nicht eingegangen wird. Lächerlich zu streiten, wo nun die Blutungen herkommen könnten - hätte man das Mädchen doch lieber auf den Kopf gestellt und ordentlich untersucht. Warum die Blutkonserven nicht gegeben, vielleicht hätte sie dann den letzten Zusammenbruch überlebt?! Obwohl, in diesem Krankenhaus hätte man dann warscheinlich auch nur abgewartet...

Warum bleiben die Briefeschreiber anonym??? Es wäre besser sie outen sich, denn wenn einer gehen muss sind es doch wohl entsprechende Ärzte und Pflegepersonal.

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Sachsen. Habe ich vor einiger Zeit gelesen. Sollte ich diese Seite wiederfinden, schicke ich ihnen den Link. Vielleicht hilft es Ihnen weiter oder Sie können mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen. Allerdings hatten die Eltern nach jahrelangem Prozess den Kampf verloren.

Ihnen drücke ich ganz fest die Daumen, damit die Verantwortlichen endlich zur Rechenschaft gezogen werden und nicht noch weiter auf Menschen losgelassen werden.


Name: Claudia
Email: KURTHCLAUDIA@aol.com

Datum: Montag, 24 Oktober, 2005 um 16:01:24
Kommentar:
Ich habe jetzt Stunden verbracht und habe ihre HP gelesen und bin zutiefst erschüttert! Ich wünsche Ihnen noch viel Kraft und hoffe, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden!

Name: Ela
Email: luzi205@hotmail.com

Datum: Montag, 24 Oktober, 2005 um 11:58:40
Kommentar:
ich bin erschüttert und betroffen - eigentlich wortlos, aber mein tiefstes Mitgefühl und ganz viel Kraft für Ihren Kampf gegen dieses unglaubliche Verhalten.

Ela


Name: Karl-Josef
Email: mail@stefan-messler.de

Datum: Montag, 24 Oktober, 2005 um 08:07:22
Kommentar:
Liebe Frau Herbertz,

ich bin über LoD auf diese Seiten für Ihre Tochter Julia gekommen. Es tut mir sehr leid, was Ihrer Tochter durch das Unvermögen der operierenden Ärzten passiert ist. Was dann folgt, ist wohl nicht mehr zu überbieten. Nur damit der "gute Ruf" des Krankenhauses gewahrt wird, wird vertuscht und verschleiert, Unterlagen fehlen in der Krankenakte.

Aber nicht alle Ärzte sind schlecht. Mein Sohn Thomas wurde nach einem Verkehrsunfall als Mitfahrer mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Bielefelder Klinik verbracht. Hier hat man auf der Intensivstation alles Menschenmögliche für ihn getan, sodass wir ihn später geheilt wieder nach Hause holen durfte.

Leider hatte mein Sohn Stefan nicht dieses Glück. Er verstarb bei diesem Unfall als Beifahrer noch an der Unfallstelle. Der 18 jährige Fahrer musste seinen Leichtsinn ebenfalls mit seinem Leben bezahlen. Direkt an der Unfallstelle verstarb noch ein 17 jähriger Jugendlicher und fünf Tage später in der Klinik ein 15 jähriges Mädchen. Mehr zu diesem Unfall und zu Stefans Leben kann auf der Seite www.stefan-messler.de nachgelesen werden. Das ganze ereignete sich im letzten Jahr, sodass ich Ihre Trauer, Ihren Schmerz und die Sehnsucht nach unseren Kindern nachvollziehen kann. Nichts ist mehr so, wie es einmal war, und das wird es auch nie wieder werden.

Ich hoffe nur, dass Sie zu Ihrem Recht kommen und wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin viel Kraft.

Karl-Josef mit ~*Stefan*~


Name: heike müller
Email: bellybaby75@aol.com

Datum: Sonntag, 23 Oktober, 2005 um 17:09:17
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Herbertz,

auch das Baby meiner besten Freundin in Hamburg ist durch Ärzte, die sich für intelligenter und in ihrer hochnäsigen Art für prädestiniert gehalten haben, ums Leben gekommen. Dies war Anfang des Jahres. Der Kleine wurde am 31.12.04 geboren. Bis heute kämpft die Familie um die Gerechtigkeit, da auch meine Freundin bei dieser Geburt fast ihr Leben lassen musste und nun gar keine Kinder mehr bekommen kann. Diese Leute müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

Ich werde meine Freundin weiter unterstützen, so wie ich hoffe, dass auch Sie Unterstützung finden - oder diese haben.

Ich wünsche Ihnen die dafür nötige Kraft. Es gibt keine Halbgötter in Weiß und diese Menschen müssen, so arrogant sie sich auch geben, in Ihre Schranken gewiesen werden. Und Ihnen muss das Leid, das sie anderen Familien antun, bewusst gemacht werden.

Ihnen und Ihrer Familie alles alles Gute.

Heike Müller


Name: Andrea
Email: Andreag1302@aol.com

Datum: Sonntag, 23 Oktober, 2005 um 16:44:22
Kommentar:
Liebe Familie,

ich bewundere Sie für Ihre Stärke. Bitte geben Sie nicht auf, kämpfen Sie für Ihre Tochter.

Viel Kraft und alles Gute

LG Andrea


Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Donnerstag, 20 Oktober, 2005 um 22:23:04
Kommentar:
Liebe Besucher/innen,

vielen Dank für eure aufmunternden und lieben Worte hier im Gästebuch und per E-Mail. Es tut gut, ein wenig Trost gespendet zu bekommen. Gerne möchte ich allen Betroffenen wegen des Verlustes eurer Kinder/Angehörigen auch mein tiefstes Mitgefühl aussprechen.

Meine besten Wünsche begleiten euch und eure Familien.

Viele Grüße

Rosemarie Herbertz


Name: Hildegard Lange
Email: erhard.lange@hanse.net

Datum: Donnerstag, 20 Oktober, 2005 um 19:30:53
Kommentar:
Liebe Eltern von Julia-Katharina,

ich bin durch LoD auf diese Seite gekommen. Mit meinem Mitgefühl und meinen Gedanken bin ich heute ganz nah bei Euch und Eurer Tochter. Eine Kerze wird heute auch für Julia-Katharina bei meinem Stephan brennen.

Liebe Grüße
Hildegard


Name: Evi Heimlich
Email: grashalm707@web.de

Datum: Donnerstag, 20 Oktober, 2005 um 16:40:48
Kommentar:
Liebe Mama von Julia,

über LoD bin ich auf Julias Seite gekommen. Ich habe alle Seiten gelesen, bin sprachlos, entsetzt ....

Ich wünsche Ihnen alle Kraft der Welt und "Einsicht" bei bestimmten Menschen, dass das Verfahren eröffnet wird. Und heute an Julias 4. Todestag bin ich in Gedanken bei Ihnen und Julia, eine Kerze wird auch für Julia bei Stefanie brennen. (Meine 15 jährige Tochter starb am 4.10.03, weil ein Jugendlicher auf dem Traktor zu schnell in eine Kreuzung fuhr)

Stille und liebe Grüße
Evi mit Stefanie, schrecklich vermisst


Name: Heike Finn
Email: Heike.Finn@gmx.de

Datum: Donnerstag, 20 Oktober, 2005 um 08:22:16
Kommentar:
Liebe Frau Herbertz,

wir sind heute, am 4. Todestag von Julia, in Gedanken bei Ihnen und wünschen Ihnen viel Kraft. Vielleicht gibt es ja doch noch Gerechtigkeit. Sie und wir dürfen die Hoffnung und den Kampf nicht aufgeben.

Viele liebe Grüße
von Heike und Rainer Finn


Name: Holzer Valentin
Email: valentin.holzer@bluewin.ch

Datum: Montag, 17 Oktober, 2005 um 11:11:14
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren,

zuerst einmal ein großes Lob, dass Sie sich alle so offen zeigen und von den erlebten Sachen oder dann eben Tatsachen öffentlich äussern.
Ich bin 30 Jahre alt und habe eine Familie mit 2 kleinen Kindern. Da mich seit längerer Zeit starke Halsschmerzen plagen, werde ich nicht drumherum kommen, als am kommenden Montag den 24.10.2005 mich unters Messer zu begeben!
Ich wollte mich im Vorfeld einmal über die Tonsillektomie im Internet erkundigen und kam dadurch auf ihre Seite. Mit Erstaunen las ich das Vorgefallene und war zutiefst erschüttert. Alle medizinischen Seiten, welche im Internet über eine Mandeloperation schreiben, schreiben nicht über etwelche großen Komplikationen oder dass dieser so genannte Routineeingriff überhaupt so ein schwerwiegendes und gravierendes Nachspiel haben kann. Ich kann Ihnen versichern, ich war wie versteinert an meinem Bildschirm als ich Ihre emails las. Ich habe auch andere direkt oder eben leider Gottes auch indirekte Berichte gelesen und muss sagen, dass ich nun wirklich mit Angst diese Operation über mich ergehen werden lasse. Ich fürchte mich, und habe Angst.
Wenn nun jemand dort draußen ist und mir den einen oder anderen Tipp geben kann, wäre ich sehr froh darüber. Ich danke all jenen, die wie oben erwähnt sich so öffnen und dieses Erlebte schildern. Es ist eine große Hilfe und informativ - auch wenns alles andere als positiv informativ ist.


Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Freitag, 30 September, 2005 um 23:26:04
Kommentar:
Noch ein Nachtrag:

Diese Seiten sind teilweise noch im Aufbau befindlich. Da aus Zeitgründen vorrangig am Wochenende daran gearbeitet werden kann, kann es noch ein wenig dauern, bis die fehlenden Informationen eingearbeitet werden. Ich bitte um Verständnis. Aus dem gleichen Grund kann es auch zu ein wenig Verzögerung in der E-Mail Korrespondenz oder den Gästebuchkommentaren kommen. Wenn ich nicht sofort antworte, bitte nicht verärgert sein.

Rosemarie Herbertz


Name: Rosemarie Herbertz
Email: Rosemarie Herbertz

Datum: Freitag, 30 September, 2005 um 22:56:14
Kommentar:
Liebe Besucher/innen,

zunächst einmal vielen herzlichen Dank für die vielen Einträge und E-Mails. Und das in so kurzer Zeit - einfach erstaunlich. Und mindestens ebenso erfreulich. Aber auch meine Betroffenheit möchte ich kundtun bzgl. Ihrer eigenen geschilderten Erfahrungen.

Mein Anliegen ist die Aufklärung und die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Risiken, die mit einer als "Routineeingriff" wahrgenommenen Operation verbunden sein können. All die dokumentierten Todesfälle lassen zumindest den Schluss zu, dass das Risiko gerade nicht gleich Null ist.

Es geht mir auch um Aufrichtigkeit. Es sollte möglich sein, dass begangene Fehler nach entsprechender Aufklärungsarbeit eingestanden werden. Sich selbst und anderen gegenüber. Ich möchte hier nicht den überstrapazierten Begriff der "Götter in Weiß" verwenden. Dieser ist sachlich nicht richtig. Es handelt sich um eine Gruppe von Menschen, die einen bestimmten Beruf ausübt. Und weil es sich um Menschen und gerade nicht um "Götter" handelt, sind sie auch teilweise fehlerbehaftet. So kommt man m.E. in der Argumentation weiter voran.

Was den Hinterbliebenen bleibt, sind Verletzungen und Trauer. Und die Erinnerung...

Ich hoffe, dass noch mehr Meinungen gesammelt werden können. Gerne können Sie auch per E-Mail mit mir in Kontakt treten.

Viele Grüße an alle!

Rosemarie Herbertz


Name: Janine Schätzing
Email: Schatzimaus@aol.com

Datum: Donnerstag, 29 September, 2005 um 14:50:48
Kommentar:
Hallo Fam. Herbertz,

ich muss immer wieder feststellen, dass es kein Einzellfall sein kann, wie man es immer so schön behauptet. Ich habe meine Tochter im Jahr 2001 auch durch Ärztepfusch bzw Ärztefehler verloren.

Sie wurde am 16.07. an den Mandeln operiert und am 17.07. begann sie schon Blut zu erbrechen - aber es sei normal sagte man mir zu diesem Zeitpunkt. Am 18.07. erbrach sie immer noch, um 19.00 Uhr bekam meine Tochter dann einen so heftigen Blutsturz, dass sie 2,8 Liter Blut verlor. Der Arzt gab ihr weder Blut noch Sauerstoff; meine Tochter musste kämpfen um ihr Leben. Sie verlor aber diesen Kampf.

Man hat dann versucht, sie wiederzubeleben und legte sie dann noch 14 Tage auf der ITS, wo man sie dann am 08.02.2001 für hirntot erklärte. Man kann das alles kaum in Worte fassen weil die Götter in Weiß unantastbar sind und es immer bleiben werden. Der Prozess wurde am 09.05.2005 eröffnet. Da wir einen neuen Gutachter hinzugezogen haben wurde die Hauptverhandlung bis auf weiteres verschoben.

Ich würde mich sehr freuen mit Ihnen in Kontakt treten zu dürfen.

Viele Grüße von

Frau Schätzing


Name: Günter Röder
Email: gismorouter47291

Datum: Donnerstag, 29 September, 2005 um 13:32:26
Kommentar:
Sehr geehrte Frau Herbertz,

ich bin durch Frau Kowalow auf das Unglück Ihrer Tochter Julia aufmerksam geworden, und fühle mit Ihnen. Auch ich bin der Meinung, die Ärzte müssen ihre Fehler eingestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Röder


Name: Anna C.
Email: annacallea@netcologne.de

Datum: Donnerstag, 29 September, 2005 um 09:56:50
Kommentar:
Hallo,

ich habe auch meine Tochter an Ärzteversagen verloren. Ich habe Tiziana, 3 Jahre, am 25 April ins Köln Kalk Krankenhaus gebracht. Sie sollte Polypen und Paukenröhrchen bekommen. Mein Sohn Angelo hat deswegen Hörgeräte bekommen, weil die Ärzte bei ihm zu spät gemerkt haben, dass er schlecht hört. Angelo wurden im Alter von fast 2 Jahren erst Polypen entfernt. Ein Jahr später die Mandeln und Polypen; er hat Paukenröhrchen bekommen, weil er so schwer geatmet hat und jetzt trägt mein Sohn Hörgeräte. Bei Tiziana wollte ich es verhindern, dass sie das auch durchmachen musste wie ihr Bruder. So habe ich einen Termin gehabt für Polypen. Um 07:30 Uhr waren wir da. Sie war das einzige Kind an diesem Tag. Sie allein nur, und nebenan eine erwachsene Frau. Tiziana bekam das Betäubungsmittel. So gegen Neun kam sie in den OP. Ich war dabei bis sie eingeschlafen ist. Ich sagte zur Narkoseärztin: "Passen Sie auf mein Kind auf." Sie sagte: "Machen Sie sich keine Sorgen. Sie ist in besten Händen." Die OP sollte nur 30-45 Min. dauern, aber Tiziana kam und kam nicht raus. Nach 2 1/2 Stunden kam der Oberarzt raus. Ich wusste schon, da ist was passiert. Er sagte, sie mussten Tiziana wiederbeleben. Er wisse nicht, was da passiert sei. Er könne sich nicht erklären warum. Ich fragt ihn, ob sie sterben werde. Er sagte "Nein". Aber er wisse nicht, ob sie was am Hirn abbekommen hat und deswegen müsste sie ins Kinderklinikum Amsterdam.

In der Klinik Köln wurde sie versorgt und die könnten mir auch nichts Genaues darüber sagen, was wirklich passiert ist. Also haben wir den ganzen Tag nur gewartet. Dann sollte sie verlegt werden, weil sie eine Not-OP bekommen hat. Sie wurde am Kopf operiert. Die haben ein Stück der Schädeldecke entfernt, damit sich das Hirn ausdehnen könnte. Da in der Kinderklinik keine Tomographie möglich war, mussten sie ja ins Merheimer Klinikum in Köln operieren, weil dort Hirnspezialisten waren. Die OP hat 2 Stunden gedauert dann wurde sie wieder zurück ins Kinderklinikum gebracht. 2 Wochen lag sie im künstlichen Koma. 2 Wochen nur gehofft und gebetet. Die Ärzte dort haben uns von Anfang an gesagt, die haben keine Hoffnung mehr. Nach ca. 2 Tagen erfuhren wir, dass der Sauerstoffschlauch am Bett verklemmt war und die das nicht gesehen haben. Die haben woanders gesucht. Die dachten, dass Tiziana einen Fremdkörper in der Lunge hatte. War aber nicht der Fall. Ihre Augen haben direkt reagiert. Dass sie keinen Sauerstoff bekommen würden der Oberarzt hat noch weiter Hilfe hinzu gerufen, aber es war schon zu spät. Sie war über 25 Min. ohne Sauerstoff. Er brauchte nur mit dem Handball Sauerstoff zugeben und sie wäre nicht gestorben. Aber er war komplett leer im Kopf. Er hat alles falsch gemacht. Und die Staatsanwaltschaft hat die Akte zugemacht. Wir haben noch einen anderen Anwalt geholt und er versucht, dass die bestraft werden. Die Versicherung hat uns Schmerzensgeld gegeben. Was soll ich damit: Tiziana ist dann an unseren Hochzeitstag am 9. Mai 2005 an Hirntod gestorben. Die haben einfach abgeschaltet und ich hatte keine Macht. Ich mache mir solche Vorwürfe. Warum habe ich sie dort hingebracht. Tiziana ist eingeschlafen. Mit meinen letzten Worte habe ich zu ihr gesagt: "Schlaf ein. Ich hab dich lieb, Tiziana!" Sie hat am 4. Okt. Geburtstag.

Wie soll ich es bloß überstehen. Warum musste sie sterben. Sie war so ein fröhliches Kind. Schaut auf unser Kind Tiziana. Dort könnt ihr sehen, was die mir weggenommen haben. Ich habe bis heute nichts vom Krankenhaus gehört - auch nicht von unser HNO Arzt Dr. Spielmann, dem Operateur. Sie musste nur wach werden. Die OP war doch schon gelaufen. Sie war im Aufwachraum und dort ist es passiert. Warum ist das deutsche Gesetz so. Es müsste härter angehen, dass die richtig bestraft werden. Ich bin 30 Jahre alt und soviel Leid muss ich durchmachen. Ich weiß gar nicht, was auf uns noch zukommt. Ich will nicht ins Fernsehen; keine Presse. Ich schaffe es nicht. Sie stand zwar im Kölner Stadtanzeiger, aber ins Fernsehen möchte ich es nicht bringen. Danke, dass ihr euch Zeit genommen habt das zu lesen. Ich hoffe, die werden bestraft. Am meisten sind wir Betroffene bestraft. Mein ganzen Leben ist zerstört.

Ich danke Tiziana, dass sie mir Kraft für die anderen beiden Kinder gibt. Ich habe ihr versprochen, dass ich stark sein werde und das ich nicht weinen werde. Und dass ich versuchen werde, nicht traurig zu sein hab ich ihr versprochen. Ich steh' morgens vor dem Spiegel und höre nur ihre Stimme: "Mama, schmink' dich doch! Sieht schöner aus. Dann mach ich es. Dann höre ich nur: "Will Haare haben wie Mama." Dann kämme ich meine Haare und mach mich schön. Ich weiß, dass ich weinen muss. Ich weiß, dass die Trauer raus muss. Aber ich hab es ihr versprochen - und das muss ich einhalten.

Danke an alle!

Anna Callea


Name: Heike Finn
Email: Heike.Finn@gmx.de

Datum: Montag, 26 September, 2005 um 11:25:24
Kommentar:
Liebe Frau Herbertz,

durch Zufall bin ich heute auf Ihre Internetseite gestoßen. Auch wir haben unser Kind (Christian, 19 Jahre) verloren, weil Ärzte schwerwiegende Fehler (durch Gutachten mehrfach bestätigt) gemacht haben. Unser Sohn wurde nach einem schweren Verkehrsunfall am Arm operiert und danach auf ein normales Patientenzimmer, ohne gebotene Überwachung, gelegt und am Morgen durch den Pfleger tot aufgefunden. Alles ist nachzulesen auf unserer Internetseite: www.christian-finn.de.

Wir kämpfen nun schon über 3 Jahre, daß diese Ärzte zur Verantwortung gezogen werden. Unser Verfahren wurde nun schon zum 3. Mal eingestellt, aber wir geben nicht auf. Wie heißt es so schön? Wer kämpft kann verlieren, aber wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft, diesen harten Kampf durchzustehen. Das sind wir unseren Kindern einfach schuldig.

Viele Grüße von Familie Finn


Name: Carmen Kowalow
Email: CarmenKowalow@aol.com

Datum: Samstag, 24 September, 2005 um 18:11:52
Kommentar:
Liebe Rosi,
nachfolgend der Leserinnenbrief, welchen ich am 22.09.05 an die Wuppertaler Rundschau geschickt habe:

Und was - wenn es Ihre Tochter wäre? Ein junges Mädchen musste sterben - und keiner ist schuld!
Ich habe schon mehrfach vom Tod der Julia Herbertz gelesen. Ich dachte: - "Du kannst nicht einfach wieder so tun, als wenn dich das nichts angeht..." Mein Gefühl sagte mir, "hier stimmt was nicht." Also setzte ich mich mit Frau Herbertz in Verbindung. Und was ich dort - schwarz auf weiß - zu lesen bekam, hörte - kann niemand mit einem gesunden Rechtsempfinden hinnehmen. Dieses Mädchen würde heute noch leben - wenn die Verantwortlichen ihre Pflicht getan hätten (Nachtrag: dies ist meine Meinung).

Oder: wer das Geld für mehrere Sachverständigengutachten hat - hat Recht? Oder: Private Gutachten sind nicht geeignet? Oder: man kann den Ärzten im Rahmen der Nachsorge keinen Vorwurf machen? Julia wurde nach ihrer OP zwei Mal mit Notarztwagen erneut in die Klinik eingeliefert. Sie erbrach immer und immer wieder Blut. UND DAS SOLL NORMAL SEIN - DREIEINHALB WOCHEN LANG??? Oder: was nicht sicher nachgewiesen werden kann - existiert auch nicht? Oder: Im Zuge der Ermittlungen - welche Ermittlungen? Zeugen am Morgen nach dem Tod der Julia zu hören? Zu klären, warum diese Nachblutungen so lange anhielten? Anonyme Briefschreiber zu finden? Die Zeugenaussage eines Mannes ernst zu nehmen?

Ich war erschüttert, als ich diese Aussage gelesen hatte! Ich könnte dies noch lange fortführen - sollte uns das nicht a l l e sehr nachdenklich machen? Als ich jedoch las, was Staatsanwalt Stefan Oertgen "über eine Blutlache" schrieb, da hat es mir fast das Herz zerrissen. Ich möchte wissen, ob er auch so schreiben würde, wenn es um einen ihm nahe stehenden Menschen ginge? 14 hb (rote Blutkörperchen) sind normal im Körper - Julia hatte zum Todeszeitpunkt 2,4 hb - wie soll dann die Blutlache ausgesehen haben, Herr Oertgen? Oder: keine Blutkonserven zuzuführen - verständlich? Infektionsgefahr? Ich habe gerade beim Deutschen Roten Kreuz angerufen - denn das hat mir keine Ruhe gelassen. Seit über 30 Jahren spende ich Blut - und dachte immer, es wäre für Betroffene lebenserhaltend. Das DRK konnte auch nicht nachvollziehen, warum Julia keine Blutkonserven erhalten hat!

Oder: eine falsche Todesangabe im Totenschein? Wie kann dies sein, wenn doch alles so klar war? Wie kann es angehen, dass eine katholische Einrichtung nicht zu den Fehlern steht, die gemacht werden? Ich bin es so unendlich müde zu lesen, zu hören - es geht um Geld, Macht und Imageverlust! Und wo bitte bleibt da der Mensch? Vergessen Sie bitte nicht - morgen oder übermorgen können Sie und ich an Julias Stelle sein...

Meine Meinung: wenn die Verantwortlichen das Rechtssystem so beugen können, dass Verantwortliche nicht für ihre Schuld einstehen müssen - dann frage ich mich, warum soll ich mich an Recht und Ordnung halten. Denn: entweder Gesetze gelten für alle - oder für keinen!

Liebe Rosi, halte durch. Die Gerechtigkeit muss in diesem Fall siegen. So blind kann Justizia nicht sein...

Carmen


Name: Vater von Cornelia
Email: info@cornelia-b.de

Datum: Dienstag, 20 September, 2005 um 23:04:25
Kommentar:
Heute ist der Jahrestag, an dem an unserem Sonnenschein Cornelia die "Routineoperation" Tonsillektomie in einem Klinikum mit Maximalversorgung durchgeführt wurde.
Am gefährlichen 6. postoperativen Tag wird Cornelia trotz Beschwerden und Klagen nach Hause entlassen. Das war der 26.September 1996.

Cornelia bekommt gegen Mitternacht eine stark spritzende Blutung. Das Rettungsleitzentrum Erfurt entsendet eine Kinderärztin. Diese legt keinen venösen Zugang. In der HNO-Fachklinik war bekannt, es kommt eine kleine Patientin mit starker Tonsillektomie Nachblutung - spritzend und hellrot. Nachdem Cornelia endlich mit dem Krankentransportwagen eingeliefert wird, verzichten die Fachleute auch noch auf die Arztübergabe . Auf das Legen eines venösen Zuganges wird unverständlicherweise verzichtet. Die Forderungen der extrem besorgten Mutter werden mit Arroganz vom Tisch gewischt. Cornelia wird zur Selbstheilung in ein Kinderstationsbett mit Eiskrawatte gelegt. Der Schock wird nicht behandelt!!!! Cornelia wird ihren 8.Geburtstag nicht mehr erleben.

In dieser Nacht war diese große HNO Fachklinik im Klinikum mit Blutbank selbst im "präfinalen Zustand"! Das wurde über viele Jahre erfolgreich geleugnet. Wir haben über Jahre gegen Verzögern, Verharmlosen und das Vertuschen kämpfen müssen. Das erlebte Desinteresse an Aufklärung und die erlebte ärztliche Fahrerflucht haben uns in die Öffentlichkeit getrieben. In der Staatsanwaltschaft Erfurt wurden nach unserer subjektiven Auffassung im "Fall Bärwolff" über Jahre die Hände in den Schoß gelegt. Wir haben über den Straftatbestand Strafvereitelung im Amt nachgedacht. Nach mehr als 6 Jahren hat der Strafprozess mit dem Urteil "Schuldig der fahrlässigen Tötung" das Schweigen und Leugnen weitgehend entlarvt. Die Justiz hat uns aber trotzdem nicht überzeugt. Die extrem milden Strafmaße waren leider offensichtlich nicht geeignet im Interesse zukünftiger Patienten für mahnende Lehren zu sorgen. Wir wünschen, dass zukünftigen Patienten und ihren Familien solches vermeidbares Leid erspart bleibt.

Die Eltern von Cornelia Bärwolff

www.cornelia-b.de


Name: Rosemarie Herbertz

Datum: Dienstag, 20 September, 2005 um 14:51:52
Kommentar:
Über Ihre Meinungen und Kommentare freue ich mich!